Mittwoch, 19.04.2017, 08:12:34 Uhr

Blinder Fleck: Gesundheitlicher Verbraucherschutz

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlicht den vierten Verbrauchermonitor zur Wahrnehmung gesundheitlicher Risiken.

Fragt man Verbraucherinnen und Verbraucher nach den aus ihrer Sicht größten gesundheitlichen Risiken, so sind dies nach wie vor Rauchen, Klima- bzw. Umweltbelastung, ungesunde oder falsche Ernährung sowie Alkohol. Erst danach werden auch ungesunde oder belastete Lebensmittel sowie mögliche Probleme genannt, die sich durch die Landwirtschaft ergeben können. Dies ist ein Ergebnis des vierten BfR-Verbrauchermonitors, einer repräsentativen Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Obwohl eine knappe Mehrheit der Befragten der Ansicht ist, dass die Qualität und Sicherheit unserer Lebensmittel eher zunehmen bzw. gleich bleiben, sorgen Themen wie Antibiotikaresistenzen, gentechnisch veränderte Lebensmittel und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln weiterhin für Beunruhigung in der Öffentlichkeit. „Es zeigt sich aber nach wie vor, dass Verbraucherinnen und Verbraucher auch Risiken unterschätzen, die aus Sicht der Risikobewertung wichtig sind, wie z.B. Pyrrolizidinalkaloide im Tee, Acrylamid in Lebensmitteln oder die Lebensmittelhygiene im eigenen Haushalt“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Weitgehend unbekannt ist den Menschen in Deutschland eine neue, derzeit in der Wissenschaft intensiv diskutierte Methode zur Genveränderung - das sogenannte „Genome Editing“.

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