Samstag, 18.03.2017, 10:38:42 Uhr

Einbruchszahlen weiter zu hoch

Die Einbruchszahlen sind im vergangenen Jahr nur in einigen Bundesländern gesunken.

Doch von einer Trendwende könne keine Rede sein, teilt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft mit. 2015 hatte die Zahl der versicherten Einbrüche den höchsten Stand seit 2003 erreicht. Rund 160.000 Mal wurden Wohnraum aufgebrochen und Wertsachen entwendet – oder es zumindest versucht. Dafür leisteten die Versicherer eine Rekordsumme von 530 Millionen Euro an die Kunden. Einbrechern werde es in Deutschland häufig zu leicht gemacht. Dies liegt vor allem daran, dass die in Fenster und Türen eingebaute Sicherungstechnik oft nicht auf dem neuesten Stand ist. Der mechanische Einbruchschutz sollte deshalb weiter an erster Stelle der Investitionen stehen. Erst wenn mechanische Schutzmöglichkeiten ausgereizt sind, sollte über neue „Smart Home-Lösungen“ oder noch besser eine zertifizierte Alarmanlage nachgedacht werden. Was nützt die beste Überwachungstechnik, wenn der Täter trotzdem in die eigenen vier Wände eindringen konnte?

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